Saint Laurent

Diese Rebsorte war in Deutschland schon fast vergessen und erlangt seit einigen Jahren wieder neuen Ruhm.

Besonders verbreitet ist sie heute in Österreich, stammt ursprünglich allerdings aus Frankreich - möglicherweise aus dem Elsass. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom Heiligen St. Laurentius ab; dieser gilt ebenfalls als Schutzpatron der Köche.

Heute teilen sich hauptsächlich rheinhessische und pfälzische Winzer die bundesweite Anbaufläche. Auch andere Anbaugebiete scheinen für eine weitere Verbreitung zu sorgen.

Wir bauen den Saint Laurent aktuell zu einem halbtrockenen Rotwein aus; es entsteht ein gleichzeitig frisch & fruchtiger Rotwein.

Der Jahrgang 2005 eignete sich - durch seine hohe Qualität - auch für den Ausbau im Barrique und ergab einen wunderbaren trockenen Rotwein mit weichem Holzton. Mitunter lassen sich in den fruchtigen Weinen Aromen von Holunderbeeren oder von Wildkirschen erkennen.

Der Saint Laurent passt - je nach Fruchtigkeit und Dichte - sowohl zu leichteren oder kräftigeren Gerichten bis hin zu Wild und reifem Käse. Neuerdings genießt man ihn - gekühlt - auch zu diversen Fischgerichten.

Zurück zur Übersicht