Portugieser

Der Portugieser ist ein unkomplizierter, süffiger und frischer Schoppenwein. Er kam über Österreich nach Deutschland - man vermutet jedoch, dass der Ursprung eher im Bereich Österreich / Ungarn liegt.

Der Portugieser ist aufgrund seiner Anbaufläche (nach Spätburgunder und Dornfelder) mit ca. 5 Prozent an der Gesamtanbaufläche die dritttgößte Rotweinrebsorte in Deutschland. Schwerpunkte des Anbaus befinden sich in der Pfalz, in Rheinhessen und an der Ahr.

Die Sorte stellt geringe Ansprüche an Boden und Lagen, mag jedoch weniger feuchte und schwere Böden. Dafür kommt sie ebenso mit nährstoffarmen Sandböden gut zurecht.

Wir bauen den Portugieser hauptsächlich zu Weißherbst aus - hierbei zeichnet uns die eher hellrote Farbe des Portugiesers diesen Weg bereits vor.

Der Portugieser ist ein angenehmer, vollmundiger, süffiger und frischer Wein, der gern etwas kühler angeboten werden kann (Rosé 9 - 13° C und Rotwein 14 - 16° C).

Oft bringt er eine belebende Säure mit. Der Duft bringt Anklänge von Beeren mit - rote Johannisbeere, Himbeere oder Erdbeere, gelegentlich auch Sauerkirsche.

Der Portugieser ist ein vielseitiger Essensbegleiter, hat gerade als Weißherbst viele Freunde und eignet sich gut auch für Weineinsteiger.

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